Zwischen Ende Februar und Ende Juni werden die jeweils acht Meter hohen und bis zu 35 Meter langen Stahlelemente über dem Erdgeschoß errichtet. „So können die fünf großen Hörsäle säulenfrei bleiben“, erklärten Klaus Grill und Philipp Jereb. Die Anlieferung aus Kärnten, wo die Fachwerke hergestellt werden, erfolgt nach und nach und jeweils aufgrund der Dimensionen mit eigens genehmigten Sondertransporten in den frühen Morgenstunden. Die Stahlteile werden dann mit dem Kran in der Baustelle gehoben und vor Ort verschraubt. „Es werden so wenige Parkplätze wie möglich vorübergehend während der Anlieferung gesperrt“, versicherten die beiden Projektmanager.
Bis Ende Februar entstehen nun die Wände im Erdgeschoß sowie die sogenannten Unterstellungen für die insgesamt 16 Fachwerke, die sich über zwei Etagen erstrecken.
Zusätzlich zur Vorschau auf die nächsten Monate sowie einem reich bebilderten Rückblick auf 2025 beantworteten Jereb und Grill Fragen der Gäste. Unter anderem erklärten sie, dass das Graz Center of Physics eine Gesamthöhe von 31 Meter erreichen wird und damit um zehn Meter niedriger ist als das Vorklinik-Hochhaus. Die Stadtterrasse wird 16 Meter über Straßenniveau erreichen und freie Sicht auf Schlossberg und Uhrturm ermöglichen.